InteroperabilitätInteroperabilität ist die Fähigkeit von Systemen, Informationen auszutauschen und so zu verarbeiten, daß eine wirksame Zusammenarbeit gewährleistet ist. Die Fähigkeit zur Zusammenarbeit in militärischen Systemen geht dabei weit über die rein technische Interoperabilität hinaus. Sie schließt prozedurale und operationelle Interoperabilität mit ein. Technische Interoperabilität
ist gegeben, wenn die physikalischen und technischen Merkmale zum Datenaustausch genau erfüllt werden. Prozedurale Interoperabilität
liegt vor, wenn die Form der Daten (Meldeformate) sowie die Betriebsverfahren übereinstimmen, und die Daten einheitlich bearbeitet werden. Operationelle Interoperabilität
setzt einheitliche Einsatzgrundsätze, verbindliche Verfahren, eindeutige Begriffe, sowie wie in höchstem Maße abgestimmte Forderungen und Erwartungen an den Informationsaustausch voraus. Operationelle Interoperabilität erfordert daher stetige und umfassende interpersonale Kommunikation, die über maschinellen Datenaustausch nicht abgedeckt werden kann.
Erst wenn alle drei Formen der Interoperabilität hergestellt wurden, ist damit zu rechnen, daß die Vernetzung beliebig vieler Informationsquellen und -senken zur angestrebten Leistungssteigerung unterschiedlicher Nutzer beiträgt.
zurück zum
Seitenanfang
|